Prachtig zeilen

IJsselmeer

Segeln IJsselmeer
Segeln am IJsselmeer ist für Segler, die das große Gewässer lieben. Die Weiten des Sees sind für lange Segelstrecken wie geschaffen. Untiefen und Fahrrinnen sind gut ausgetonnt und es gibt zahlreiche Ankerplätze. Segeln IJsselmeer bietet Natur in Hülle und Fülle. Die umliegende Landschaft ist offen und grün, darüber hinweg ziehen malerische Wolkenbilder. Insbesondere durch das Zusammenspiel von Weitläufigkeit und historischen Hafenstädtchen wie Enkhuizen, Hindelopen, Stavoren und Makkum ist das IJsselmeer ein ideales Fahrwasser für kurze und längere Segeltörns. Der heutige See ist aus dem Meer Zuiderzee entstanden. Bei starkem Wind mussen Sie beim Segeln IJsselmeer mit kurzem, steilen Wellengang rechnen.

Hoorn
Die Stadt am IJsselmeer bietet eine Synthese aus Geschichte und Gegenwart. Historische, denkmalgeschützte Fassaden zeugen von der Geschichte der einstigen Handelsmetropole der “Verenigde Oostindische Compagnie” – VOC. Große Teile der einstigen Straßenführung sind ebenso erhalten geblieben wie bedeutsame historische Bauten. In der Stadt gibt es gut und gerne 300 Baudenkmäler.
Rund um den Hafen von Hoorn finden sich Alt und Neu zusammen: eine alte Schleuse, einstige Käselagerhäuser und moderne Yachthäfen mit modernstem Ausstattungskomfort. Der Anlegesteg “het Houten Hoofd”, der heutzutage der historischen “braunen Flotte” als Anlegestelle dient, und der Hauptturm datieren aus dem 17. Jh. In der direkten Umgebung des Hafens gibt es eine Fülle von Außengastronomie, Restaurants und einladenden Sitzbänken, von denen aus man in Ruhe das geschäftige Treiben beobachten kann.

Enkhuizen
Enkhuizen hat seine Wohlstand, zu verdanken an der gloreichen Zeit im Goldenen Jahrhundert. Im historischen Zentrum sind nog immer viele Merkmale aus der VOC Periode zurückzufinden, wie dem “Dromedaris”, einem Turm aus dem 16. Jahrhundert. Neben der historischen Innenstadt zeigt auch das Zuiderzeemuseum ein Bild vom Leben und der Vergangenheit an der Zuiderzee. Außerdem steht diese Stadt an der Wiege des “Enkhuizer Almanak”. Wassersportler finden in Enkhuizen einen modernen Jachthafen mit allem Komfort. Jachten können auch in der alten Stadt anlegen. Das Erholungsgebiet Enkhuizener Zand ist für die ganze Familie geeignet mit u.a. Stränden und einem Märchenwald, dem “Sprookjeswonderland”.

Urk
Vor mehr als tausend Jahren war Urk eine Insel in einem Binnenmeer, das regelmäßig andere Namen hatte. So hieß es Flevomeer, Almare und später Zuiderzee. Der heutige Name lautet IJsselmeer. Urk ist ein alter Geschiebelehmhügel in der ehemaligen Zuiderzee. In den Häfen von Urk können ± 200 Passanten am Kai und nebeneinander festmachen. Im Oosthaven stehen in der Saison außerdem ± 20 Boxen zur Verfügung. Alle Häfen haben Wasser- und Stromanschlüsse. An drei Stellen im Hafen gibt es Toilettengebäude. Diese Einrichtungen können kostenlos genutzt werden.

Lelystad
Lelystad ist die Haupstadt der Provinz Flevoland. Sie ist genannt nach dem Ingenieur Cornelius Lely, dem geistigen Vater der IJsselmeerpolder und des Abschlußdeiches. Lelystad ist noch jung: erst 1965 erfolgte der erste Spatenstich. Es ist eine sehr moderne, großzügig angelegte und dabei sehr freundlich gestaltete Stadt, die alles bietet, was man von einer Provinzhauptstadt verlangen kann. Besonders sehenswert sind das Rijksarchiv Flevoland, sowie das Nieuw Land Poldermuseum am Oostvaardersdijk bei den Houtribschleusen (auch Schiffsarchäologisch Museum). Gleich nebenan liegt die “Batavia”, ein 56,7 m langes, schwerbewaffnetes Handelsschiff der Vereinigten Ostindischen Compagnie (V.O.C.) aus dem 17. Jahrhundert, daß hier nach Originalplänen und mit altüberlieferten Bauweisen nachgebaut wurde.

Muiden
War Muiden im Mittelalter eine Vorhafen von Utrecht, so würde es später umgebaut als Verteidigungwerk für Amsterdam. Bekanntesten in Muiden ist das “Muiderslot” eine Burg, 700 Jahre alt, die nach 1947 restauriert wurde. Führungen sind möglich Mo. bis Fr. 10.00 – 17.00 Uhr. Auch sehenswert ist die in 1673 gebaute Schleuse zur Vecht. Wo pro Jahr mehr als 35.000 Yachten geschleust werden.

Amsterdam
Eine Fahrt mit einem komfortablen Rundfahrtboot ist eine der besten Möglichkeiten, die Innestadt mit ihren noch aus dem 17. Jh stammenden Kaufmannshäusern, eleganten Brücken, schönen Kirchtürmen und Wohnbooten ungestört zu entdecken.
Oder vielleicht möchten Sie eine der vielen Museun besuchen; z.B. “Rijksmuseum”, “van Goghmuseum”oder das “Anne Frankhaus”.
Amsterdam bleibt immer ein interressantes Erlebnis beim Segeln IJsselmeer.

Marken
Zwischen Gouwzee und dem IJsselmeer liegt die einstige Insel Marken. Der Inselcharakter hat sich bis auf den heutigen Tag bewahrt, obwohl die Insel in Form eines Deiches bereits seit geraumer Zeit über eine feste Verbindung zum Festland verfügt. Die grün-gestrichenen Häuser stehen in den schmalen Straßen auf Pfälen und Warften. Anläßlich von Feiern wie Hochzeiten legen die Menschen hier bis auf den heutigen Tage ihre farbenfrohen Marker Trachten an . Das Museum vermittelt ein Bild des Lebens auf Marken zwischen Vergangeheit und Moderne. Das Holzschnitzhandwerk der Insel ist sehr bekannt und wird beim Holzschuhmacher praktisch demonstriert.

Monnickendam
Das einst an der Zuiderzee gelegende kleine Städtchen beherbergt eine Auswahl an historischen Bauten, wie die aus dem 15. Jh stammende St. Nicolaaskerk, den Glockenspielturm aus dem 16. Jh mit dem immer noch benutzten Glockenspiel sowie eine Fülle von Bauten des 17. und 18. Jahrhunderts wie das Rathaus und die Waage. Rund um den Hafen Monnickendams liegen verschieden Fischräuchereien. In der Stadt legen sowohl traditionelle Schiffstypen an, als auch moderne Yachten; die in den modernen Yachthäfen ein ausreichendes Platzangebot vorfinden.

Volendam
Volendam ist wohl der bekannteste Ort an der IJsselmeerküste. Das Dorf ist entlang dem Deich gebaut. Genau in der Mitte liegt ein kleiner Hafen. Von jeher ist Volendam ein Fischereidorf gewesen und noch immer werden hier allerlei Fischsorten verkauft, vor allem aber Aal. Hinter dem Deich liegt das andere Volendam mit kleinen Gassen, Fischerhäuschen, dem alten Irrgarten und schmalen Grachten. Noch immer werden die Holzschuhe vor die Haustür gestellt. Viele Einwohner tragen während der Feiertagen noch die alte Kleidertracht, als wäre die Zeit stehengeblieben.Hoorn
Die Stadt am IJsselmeer bietet eine Synthese aus Geschichte und Gegenwart. Historische, denkmalgeschützte Fassaden zeugen von der Geschichte der einstigen Handelsmetropole der “Verenigde Oostindische Compagnie” – VOC. Große Teile der einstigen Straßenführung sind ebenso erhalten geblieben wie bedeutsame historische Bauten. In der Stadt gibt es gut und gerne 300 Baudenkmäler.
Rund um den Hafen finden sich Alt und Neu zusammen: eine alte Schleuse, einstige Käselagerhäuser und moderne Yachthäfen mit modernstem Ausstattungskomfort. Der Anlegesteg “het Houten Hoofd”, der heutzutage der historischen “braunen Flotte” als Anlegestelle dient, und der Hauptturm datieren aus dem 17. Jh. In der direkten Umgebung des Hafens gibt es eine Fülle von Außengastronomie, Restaurants und einladenden Sitzbänken.

Medemblik
Medemblik, eine malerische Stadt am IJsselmeer; mit alten Häusern und schönen Gassen, aber auch ein internationales Wasserspotzentrum. Segelsportler aus der ganzen Welt kommen gern nach Medemblik, wo das Segelrevier einmalig ist. Medemblik ist über 700 Jahre alt. Davon zeugt sicher auch das im 8. Jahrhundert erbaute Schloß.
In Medemblik erinnern noch viele reich verzierte Häuser an die „goldenen Zeiten“. Ein schöner Abendspaziergang ist es, entlang des Oosterhavens zum IJsselmeer zu gehen. Hier sind viele Häuser schön restauriert. Von dort kann man am Bahnhof entlang wieder in den Ort zurückkehren.

Den Oever / Wieringen
Seit 1924 ist Wieringen keine Insel mehr, aber hat die Atmosphäre behalten. Nachdem man im Jahre 1929 den Deich Medemblik – Den Oever geschlossen hatte, konnten die Entwässerungsarbeiten am Wieringermeer beginnen. In der weitläufigen und nicht besiedelten Polderlandschaft entstanden kleine Dörfer wie Slootdorp, Middenmeer und Wieringerwerf. Heute wird die Landschaft durch Weideland aber auch Forstflächen wie dem Robbenoordbos und Dijkgatsbos sowie ein Naturschutzgebiet geprägt. Interessant sind auch die rund um die kleinen Seen de “Wielen” verstreuten Vogelbrutgebiete. Die Seen sind infolge von Deichdurchbrüchen entstanden.

Makkum
Das alte Fischerdorf in der Nähe des IJsselmeer-Abschlußdeiches ist auch heute noch ein Fischereihafen. Aus der „Versenkung“ kam Makkum erst wieder hervor, als der Abschlußdeich gebaut und das Makkumer Diep angelegt wurde. Heute ist Makkum das Tor zum Wattenmeer. Hier treffen sich die Salzwasser-Segler zu Törnbeginn oder -ende. Die Feriendomizile und Yachthäfen sind zum Teil weit vom Stadtkern entfernt.

Workum
Workum ist einer der schönsten friesischen Städte. Es gibt noch viele gut aufbewahrte Kulturgüter. Viele Jachthäfen haben eine direkte Verbindung mit den friesischen Seeen und dem IJsselmeer.

Hindeloopen
Einst gehörte Hindeloopen zum Verband der Hansestädte. Das überaus malerische Städtchen, mit seinen schmalen Grachten, hölzernen Brücken und den charakteristischen Fassaden der ehemaligen Kapitänshäuser ist ein echter Publikumsmagnet. Auch als Wassersportzentrum ist Hindeloopen sehr beliebt. Im “Hidde Nijland”-Museum (dem ehemaligen Rathaus) kann man u.a. mit Malereien verzierte Möbel und typische Trachten bewundern.

Stavoren
Einst hatten hier die friesischen Könige ihren Sitz. Stavoren ist die älteste Stadt Frieslands (313 v. Chr.) und am Ende der Mittelalter eine blühende Hafenstadt, was beendet wurde von Sturmfluten und Versandung des Hafens. Heutzutage ist die Stadt dank der günstigen Lage an den friesischen Seen und dem IJsselmeer der meistbesuchte Ausgangshafen für Wassersportler und zugleich der südwestlichste Zipfel von Friesland.

 



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